Ottobrunner Schüler bei Wacker Chemie in Burghausen

Am 21.11.2007 fuhren wir, die vier diesjährigen b@s-Teams des Gymnasiums Ottobrunn, zusammen mit unserer Lehrerin Frau Nesbeda auf Einladung der b@s-Betreuerinnen Frau Scheithauer und Frau Rossberger nach Burghausen, um das dortige Werk der Wacker Chemie AG zu besichtigen.

Nachdem wir nach zweistündiger Busfahrt in Burghausen angekommen waren, wurden wir im Berufsbildungswerk von Herrn Flessa, einem ehemaligen Ingenieur bei Wacker, begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung und einem kurzen Vortrag zur Einführung wurden auch schon die Sicherheitsbrillen, Helme und Atemmasken ausgeteilt. Zwar ist ein Chemieunfall auf dem Gelände höchst unwahrscheinlich, jedoch steht die Sicherheit, sowohl für Besucher als auch für die Mitarbeiter selbst, bei Wacker an höchster Stelle, wie wir am eigenen Leib erfahren haben.

Ausgestattet mit der Sicherheitsausrüstung fuhren wir auf das eigentliche Werksgelände. Dort bekamen wir zunächst am "Wasserschlösschen", dem Hauptgebäude des werkseigenen Wasserkraftwerks, Informationen über die Energie- und Umweltschutzanlagen von Wacker. Anschließend besichtigten wir die Chlorelektrolyse.

Zurück im Berufbildungswerk, stellte uns der Ausbildungsleiter Herr Schmidt die Ausbildungsmöglichkeiten bei Wacker vor: das Duale Studium, welches teils an einer Berufsakademie und teils im Unternehmen selbst absolviert wird, sowie die klassische Berufsausbildung.

Zum Mittagessen in der Kantine des Werks begleitete uns dann Herr Dr. Neef von der Personalabteilung und stand uns für Fragen zur Verfügung. Danach besichtigten wir die PVC-Herstellung des Wacker-Tochterunternehmens Vinnolit, wo wir eine anschauliche Demonstration der Folienherstellung bekamen, und die Silanmesswarte. Wir beendeten unsere Exkursion mit einer Fahrt über das Werksgelände auf den "Aussichthügel", wobei uns noch einmal die Dimension des Firmenareals mit den zahlreichen Gebäuden, Leitungen und Schornsteinen bewusstwurde.

Selbst wenn sich nicht jeder von uns für einen Beruf in der chemischen Industrie entscheiden wird, sind uns auf jeden Fall die Größe der Wacker Chemie AG, die Niederlassungen auf beinahe jedem Kontinent der Erde unterhält, die Vielfalt der Arbeitsplätze und die äußerst scharfen Sicherheitsvorkehrungen im Gedächtnis geblieben. Keiner von uns hat es bereut, den schulfreien Buß- und Bettag für diese sehr eindrucksvolle Fahrt "geopfert" zu haben.

Christina Erlbeck

 
 
 
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