Mosbacher Schülerteam über den Wolken

Was befindet sich eigentlich im Bauch eines Flugzeuges? Wie sieht ein Cockpit von innen aus? Und wie fühlt sich ein Sessel in der First Class an? Ein Schülerteam aus Mosbach erkundete den Münchner Flughafen.

Zum ersten Mal am Check-In. Das erste Mal im Flugzeug. Der erste Flug. Für Mara-Sophie Schmidt und Jasmin Ambros war der Ausflug an den Münchner Flughafen ein besonders einprägsames Erlebnis. Die Deutsche Lufthansa hatte die beiden Schülerinnen mit ihren Teamkollegen Christian Ehrmann, André Domes und Richard Rupp, die gemeinsam beim europäischen Finale 2007 den zweiten Platz belegt hatten, eingeladen. Zunächst ging es mit dem Auto nach Frankfurt, von dort aus weiter mit dem Flugzeug. In München angekommen wartete dann ein volles Programm auf die Schüler aus Mosbach in Baden-Württemberg: Eine ausführliche Präsentation des Lufthansa-Konzerns, Diskussionen mit Mitarbeitern über eine Karriere in der Luftfahrtbranche und Mittagessen im Airbräu - wo jeder, der wollte, das im Flughafen gebraute Bier probieren konnte.

Anschließend ging es aufs Vorfeld, wo die Flugzeuge abgefertigt werden. Hier durften die Jugendlichen auch einen Blick in die Räume eines Flugzeuges werfen, die üblicherweise nur die Crew zu sehen bekommt. "Vor allem das Cockpit mit diesen unglaublich vielen Knöpfen und Schaltern hat mich fasziniert", erzählt Mara-Sophie. "Es ist mir völlig unbegreiflich, wie jemand im Kopf behalten kann, welcher Schalter wann gedrückt werden muss." Was viele gar nicht wissen: In einem Langstreckenflugzeug gibt es unterhalb des Passagierdecks noch Betten für die Crew. "Aber das war eine ziemlich dustere Höhle - ich glaube, da könnte ich nicht schlafen", findet Mara-Sophie. Die großen Sessel in der First Class waren jedenfalls eindeutig komfortabler.

Abends ging es dann zurück nach Franfurt, natürlich wieder im Flugzeug. Ob sie nach ihren ersten zwei Flügen jetzt so richtig Geschmack am Fliegen gefunden hat? "Ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt", gibt Mara-Sophie zu. "Eigentlich war es sogar ganz angenehm. Aber ich glaube, Pilotin möchte ich lieber trotzdem nicht werden."

 
 
 
Contact

Karolina Huber
Phone: +49 (0)89 2317-4327
Send E-Mail