Scharfe Klingen – Besuch bei Gillette

Auf Einladung von Gillette Deutschland besuchten Kathrin Augustin, Sonja Dreyer, Victoria Göske, Charlotta Schärfe und Michelle Won, Schülerinnen des Gymnasiums Walsrode, Anfang September die Produktionsstätten des Unternehmens in der Hauptstadt. Gero Wiese, Geschäftsführer von Gillette Deutschland, hatte den Sonderpreis für das niedersächsische Siegerteam gestiftet.

business@school: Was wussten Sie vor Ihrem Besuch in Berlin über das Unternehmen Gillette?

Charlotta Schärfe: Dass Gillette Rasierer produziert, mehr aber nicht. Vor Ort waren wir dann überrascht, dass Produktlinien in den Bereichen Pflege, Batterien, Trockenrasur und Mundhygiene dazugehören. Wofür Gillette steht, haben wir übrigens von Gleichaltrigen, nämlich von drei Gillette-Azubis erfahren, die für uns eine Präsentation vorbereitet hatten. Das war eine tolle Geste. Die Auszubildenden haben uns anschließend auch durch die Produktions- und Lehrwerkstätten geführt.

Was gab es dort zu sehen?

Charlotta Schärfe: In Berlin, dem größten Produktionszentrum in Europa, werden Gillette-Rasierklingen produziert. Das Ausmaß der Produktionshallen steht im Gegensatz zu den wenigen Menschen, die dort zu sehen sind. Dafür dominieren die Transportwagen das Geschehen. Sie transportieren Material und Rasierklingen vollautomatisch. Damit ein solcher Transporter keine Menschen umfährt, sondieren diese ihre Umgebung per Laser und stoppen notfalls. Beeindruckend! Die Produktion läuft hoch automatisiert und extrem schnell. Wenn man die Jahresproduktion der in Kunststoffrahmen eingebetteten Klingen aneinander reihen würde, ergäbe sich ein Klingenband, das mit 54.000 Kilometern mehr als einmal um den Äquator reicht.

Gab es noch andere Höhepunkte bei Ihrem Besuch?

Charlotta Schärfe: Dazu zählt definitiv der Besuch in der Gillette-Kantine. Hier haben wir auch einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums Walsrode getroffen. Er arbeitet mittlerweile bei Gillette. Als er von unserem Besuch hörte, wollte er uns auf jeden Fall persönlich begrüßen. Nach der Tour durch die Produktionsstätten hat uns das Unternehmen Gillette einen Gutschein für eine Stadtrundfahrt überreicht, sodass wir auch die Sehenswürdigkeiten Berlins wie das Brandenburger Tor oder das Schloss Bellevue erleben konnten. Danach waren wir von den vielen interessanten Eindrücken etwas müde, aber ein Programmpunkt musste natürlich noch sein - Shopping in Berlin!

Wie geht es mit Ihrer Geschäftsidee "Young Art" weiter?

Charlotta Schärfe: Vielleicht stellen wir ja demnächst in Berlin aus. Die Gillette-Vertreter waren von unserer Idee, Schülerkunst mit Kommerz zu verbinden, so begeistert, dass sie prüfen wollen, ob eine Vernissage in den Räumen des Unternehmens möglich ist. Das wäre natürlich eine einmalige Gelegenheit - unser Team drückt die Daumen!

 
 
 
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