Hinter den Kulissen des Münchner Flughafens

335, 2.092 und 21.138 - mit diesen neuen Kennzahlen im Kopf kehrte das drittplatzierte Schülerteam des europäischen business@school-Finales vom Besuch des Münchner Flughafens zurück.

Flugzeuge aus nächster Nähe: ein Tag auf dem Münchner LH HUB

Was muss alles hinter den Kulissen passieren, damit durchschnittlich 21.138 Lufthansapassagiere innerhalb von 24 Stunden von München in alle Welt fliegen können? Vom Check-in bis zum Verladen des letzten Gepäckstücks: das Team des Auguste-Pattberg-Gymnasiums Mosbach konnte einen Tag am Münchner Hub live miterleben.

Das Mosbacher Team vor dem Modell eines Airbuses

Die Deutsche Lufthansa AG und Karl-Ulrich Garnadt, Leiter Hubmanagement, hatten die fünfköpfige Gruppe im Rahmen eines Sonderpreises zum Besuch des Münchner Flughafens eingeladen. Die Anreise erfolgte deshalb nicht mit der Eisenbahn: Aus Frankfurt kommend, konnten die Schüler bereits beim Anflug der Lufthansa-Maschine den Airport von oben betrachten.

Das Mosbacher Team lernt den Check-In-Bereich am Terminal II kennen

Nach diesem ersten Eindruck gab Lufthanseat Daniel Röska ihnen einen Überblick über die Entwicklung der größten deutschen Fluggesellschaft, die sich seit ihrer Gründung 1955 zu einem Konzern entwickelt hat, der über 50 Millionen Passagiere und mehr als 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Post pro Jahr befördert. Wie groß die wirtschaftliche Bedeutung ist, die der Flughafen München mit seinen 23.000 Beschäftigten für die Region hat, machen bereits die räumlichen Dimensionen deutlich: Eine Strecke von knapp einem Kilometer liegt zwischen den beiden äußersten Gates im Terminal 2. Der Weg führt natürlich durch die "Shopping Mall". Die in der Analyse von Unternehmen geschulten business@school-Alumni stellten sich gleich die Frage, wie viel Gewinn man wohl mit einem Geschäft im exklusiven Shoppingbereich erzielen könnte.

Endlich auf dem Vorfeld

Mit einer kleinen Physiknachhilfestunde bereitete anschließend Michael Auler von der Lufthansa das Team auf den Besuch des Vorfelds und die verschiedenen Flugzeugtypen vor - und hatte eine beeindruckende Zahl parat: 2.092 kg/l Kerosin benötigte eine Lufthansa-Maschine vom Typ B737-300 auf einem Flug von München nach Hannover.

Ein neuer Blick auf eine LH Maschine

Mit unübersehbaren neongelben "Operations"-Jacken ausgestattet, betrat das Schülerteam dann das Vorfeld. Ein Lufthansa-Flugzeug aus nächster Nähe zu betrachten - für den Mosbacher Pascal Amstadt war dies ein ganz besonderer Moment. Die Schüler inspizierten die Maschine fachmännisch von unten und konnten sogar die Startvorbereitungen live miterleben.

Eine LH Maschine kurz vor dem Start

Trotz kurzfristiger Hektik, ausgelöst durch das Gepäck von Stand-by-Passagieren, konnte die LH 424 pünktlich als einer von 335 LH-Flügen an diesem Tag in Richtung Atlantik abheben.

Ein Tankwagen aus der Nähe betrachtet

Ein Blick in den Frachtraum einer Condor

Ein wenig Fernweh kam auf, als die business@schooler als Nächstes den Frachtraum und das Cockpit einer Condor mit Ziel Rhodos besichtigten. Für Andreas Weber war es der spannendste Moment des Tages: "Ich kam mir vor wie ein Pilot!", gesteht der 19-Jährige.

Ein letzter Blick vom Vorfeld

Wie fühlt man sich als First-Class-Passagier? Die Schüler hatten die Chance, die unterschiedlichen Sitze von Economy bis First Class in einem Lufthansa-Airbus zu testen. Dabei lernte Kristin Metz nicht nur etwas über den Komfort der Sitze: "Ich verstehe jetzt, warum die First Class so viel mehr kostet. Es ist wirklich beeindruckend, was für diese Passagiere alles getan wird: der Priority-Check-in, die Massagesitze und der köstliche Lufthansa-Orangensaft."

München verfügt über die modernste Gepäckabfertigung

Damit nicht nur die Passagiere pünktlich ankommen, sondern auch ihr Gepäck, verfügt München über die modernste Gepäckanlage der Welt. Diese beeindruckt aber nicht nur durch ihre Schnelligkeit und Präzision: "Das Kontrollzentrum wirkte wie bei der CIA, völlig "abgespact"", staunte Daniel Herrmann.

Ein spannender Tag dank der Lufthanseaten Frau Franke, Herr Auler und Herr Röska

Vom Check-in bis zur Gepäckermittlung - die Mosbacher erhielten durch die Lufthanseaten Michael Auler, Maria Franke und Daniel Röska einen umfassenden Einblick in die Aufgaben der Lufthansa.

Karl-Ulrich Garnadt, Konzernbeauftragter und Leiter Hubmanagement München, Deutsche Lufthansa AG, und das Team

Christian Dietrich fasste die vielen Eindrücke des Tages zusammen: "Ich fand es toll, dass sich so viele Leute um uns gekümmert haben und dass wir in Bereiche durften, die man sonst nie sieht. Eins ist klar: There’s no better way to fly."

 
 
 
Contact

Karolina Huber
Phone: +49 (0)89 2317-4327
Send E-Mail