Zwischen Torpedopfannen und Solaranlagen

Eine Unternehmensbesichtigung der anderen Dimension erlebten 50 Schüler des Leibniz-Gymnasiums bei ThyssenKrupp in Duisburg. Nicht zu Fuß, sondern gleich per Bus erkundete die Gruppe aus Düsseldorf das riesige Werksgelände.

Zu den "Sehenswürdigkeiten" zählten kochende Stahltöpfe, Hochöfen und Torpedopfannen. Eigentlich eine perfekte Filmkulisse, aber bei ThyssenKrupp wird nicht "James Bond 5" gedreht, sondern werden 12 Millionen Tonnen Stahl produziert. Damit gehört Duisburg zu den Städten mit der höchsten Stahlproduktionsquote weltweit.

Schüler fragen - Mitarbeiter und Experten stehen Rede und Antwort

Bewaffnet mit einem Fragebogen ihrer Lehrerin Brigitte Klein näherten sich die Schüler der Materie "Wirtschaft in Groß". Die Thyssen-Krupp-Mitarbeiter, die während der Führung Rede und Antwort standen, räumten gleich mit dem Vorurteil der Schüler auf, die Arbeit auf dem Werksgelände stelle keine Anforderungen an die Beteiligten. "Oberflächlich gesehen geht es nur darum, einen Knopf zu drücken", so die ThyssenKrupp-Verantwortlichen, "aber wenn unsere Mitarbeiter den falschen Knopf drücken, verlieren wir mit einem Schlag sehr, sehr viel Geld."

Handfestes am Werksgelände und in der Kantine

Da, wo es brodelt, kocht und zischt, stellt sich auch die Frage nach der Umweltbelastung. Die Mitarbeiter bei ThyssenKrupp nahmen die Fragen der Schüler ernst und zeigten der Gruppe auch den neuen Solarenergie-Bereich auf dem Werksgelände. So handfest, wie die Besichtigung begonnen hatte, endete sie auch: Bei einem Erbseneintopf lernten die Schüler auch die Werkskantine - ein ehemaliges "Schifferheim" am Kanal - kennen. "Eine gelungene Besichtigung", so das Fazit von Brigitte Klein und der Elternvertreterin Ute Albers, die die Schülergruppe begleitet hatten. Wenn im Unterricht wieder von der "Modernisierung der Industriestandorte" die Rede ist, haben die Schüler künftig ein Bild vor Augen - die Solaranlage neben der Torpedopfanne.

Dankeschön

business@school bedankt sich bei Alois Clermont, ThyssenKrupp Services, und seiner Mitarbeiterin Renate Wahl für die Organisation der Werksbesichtigung.

 
 
 
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