"Man küsst das Gras ..."

Einen Höhenflug der besonderen Art erlebten Schüler des Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef zusammen mit ihrem Lehrer Dr. Helgi aufm Kampe. Sie lernten auf einer Ballonfahrt - gestiftet von Deutsche Post World Net - die alte Bundeshauptstadt Bonn und den Rhein von oben kennen.

Wie landet meine Unternehmenswerbung bei der richtigen Zielgruppe? Für diese Frage hatten vier Schüler aus Bad Honnef - Waldemar von Lewin, Jan-Vincent Ruch, Florian Seelheim und Julian Tangermann - bei business@school ein innovatives Konzept entwickelt und damit beim Kölner Finale Platz zwei belegt.

Um eine Landung der ganz anderen Art ging es für das Schülerteam Ende September, als sie den Preis für den zweiten Platz, gestiftet von Deutsche Post World Net, einlösten: "Man küsst das Gras", so fasst ihr Lehrer Dr. Helgi aufm Kampe die "Landung", das Ende einer spektakulären Ballonfahrt, zusammen.

Begonnen hatte alles an einem sonnigen Herbsttag im Rheinauenpark in der Nähe des Post-Towers in Bonn. Eine der raren Wetterlücken im sonst regnerischen und stürmischen September machte den Start des Heißluftballons überhaupt erst möglich.

Vom Wind getrieben überquerten die Bad Honnefer die Städte Oberkassel und Oberpleis in Richtung Asbach auf der rechtsrheinischen Seite. "Wahnsinn - diese Ruhe hier oben", diese Erfahrung und die fantastische Aussicht beeindruckten die Ballonfahrer während der nächsten eineinhalb Stunden.

Ihre Entfernung zum Boden konnte die Balloncrew jeweils am Höhenmesser ablesen. Als das Messgerät über einer Wiese nur noch wenige Höhenmeter anzeigte, wurde es für Lehrer und Schüler noch einmal spannend. Plötzlich entwickelte der Heißluftballon die Fähigkeiten eines Kängurus:

Die Gondel setzte auf der Wiese erst auf, "hüpfte" dann kurz in die Luft und rutschte - vom Ballon gezogen - über die Wiese. Mit der Gondel rutschten und kugelten auch die Mitglieder der Ballonbesatzung über die Wiese. Eine Punktlandung, freute sich der Fachmann unter den Ballonfahrern.

Nach der "Feuertaufe" während der Landung folgte die richtige "Taufe". Da Ludwig XVI. von Frankreich das Ballonfahren per Gesetz nur dem Adel vorbehalten hatte, muss auch heute noch jeder, der das erste Mal Ballon fährt, in den Adelsstand der Ballöner erhoben werden. Diese "Taufe", die jeden mit einem adeligen Namen ausstattete, ließen alle gern über sich ergehen.

Ob ihr Lehrer jetzt im Klassenzimmer mit "Guten Morgen Herr Prinz Helgi, tapferer Eroberer der Lüfte zu Asbach" begrüßt wird, war leider nicht in Erfahrung zu bringen.

Ganz neumodisch bedankten sich die neu-adeligen Bad Honnefer per E-Mail bei Corina Quebbemann, verantwortlich für Personalmarketing und Nachwuchsentwicklung bei Deutsche Post World Net. Sie hatte den Preis für die erfolgreichen business@school-Teilnehmer organisiert. Mit vier Schulbetreuern engagiert sich das Unternehmen am Siebengebirgsgymnasium in Bad Honnef.

 
 
 
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