Schulen und Lehrkräfte

In drei Phasen nähern sich die Schüler dem Thema Wirtschaft: zunächst durch die Analyse eines Großunternehmens mit Fokus auf Unternehmensstruktur, Markt und Wettbewerb. Dann durch die Analyse eines Kleinunternehmens aus dem Umfeld der Schule mit Schwerpunkt auf Strategie und Positionierung. In Phase III sind schließlich Gründerfähigkeiten gefragt: Die Schüler entwickeln eine eigene Geschäftsidee inklusive Businessplan.

Für die nötige Praxisnähe sorgen vor Ort Wirtschaftsvertreter von über 20 Partnerunternehmen. Als Experten für Wirtschaft geben sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis an die Jugendlichen weiter. Die Schüler arbeiten in Teams von vier bis sechs Schülern zusammen. An jeder Schule gibt es mindestens drei Teams.

Die Ergebnisse aller drei Phasen stellen die Schülerteams bei schulinternen Entscheiden vor. Mit ihren Geschäftsideen treten die besten Teams jeder Schule zudem bei regionalen Wettbewerben an, deren Sieger am großen Finale teilnehmen. Dort zeichnet eine Fachjury aus namhaften Wirtschaftsvertretern die besten Gründerideen aus.

Die Jugendlichen erwerben so ein Schuljahr lang anschaulich und praxisnah Wirtschaftswissen. Zugleich trainieren sie aber auch ihre "Soft Skills" wie beispielsweise digitale Fähigkeiten, Teamfähigkeit oder Zeitmanagement und bereiten sich so auf das Leben nach der Schule vor.

Zudem erhalten alle Teilnehmer Zugriff auf eine geschützte Online-Arbeitsplattform mit Anleitungen, die auch über eine App genutzt werden kann.

Flexibel und digital – auch in Zeiten von Lernen auf Distanz

business@school ist sowohl im regulären Präsenzunterricht als auch digital und auf Distanz umsetzbar. Teilnehmer und Lehrkräfte können über eine Arbeitsplattform auf begleitende Unterlagen, umfassende Lernmaterialien und Lernvideos zugreifen sowie Dateien speichern und austauschen. Zusätzlich werden Workshops mit unterschiedlichsten Inhalten und Formaten angeboten. Auch sämtliche Veranstaltungen können digital durchgeführt werden. So unterstützt business@school Schulen bei der Digitalisierung und gibt auch bei kurzfristigen Veränderungen Planungssicherheit.

Was sind meine Aufgaben als Lehrkraft?

Als Lehrkraft integrieren Sie das Projekt an Ihrer Schule in den Unterricht oder bieten es als Arbeitsgemeinschaft an. Eine Lehrkraft pro Schule übernimmt die Projektleitung, deren Aufgabe darin besteht, die Zusammenarbeit zwischen Schule, Wirtschaftsvertretern und dem business@school-Projektbüro zu koordinieren. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei zwölf leistungsbereiten Schülern in Teams von vier bis sechs Jugendlichen. Bei weniger als drei Teams ist auch eine Kooperation mit einer anderen Schule möglich. Die Schülerteams treffen sich mindestens einmal pro Woche mit ihrem Lehrer.

business@school setzt bei Lehrkräften kein Studium der Wirtschaftswissenschaften voraus. Engagement, Interesse an Wirtschaftsfragen und Offenheit gegenüber Projektarbeit stehen im Vordergrund. Wir helfen fachfremden Lehrkräften, sich die für das Projekt notwendigen BWL-Grundkenntnisse zu erarbeiten und unterstützen bei der Durchführung über das gesamte Projektjahr. Unterstützung bekommen die Lehrkräfte darüber hinaus von externen Coaches der Partnerunternehmen.

Wie kann ich mich bewerben?

Als Lehrkraft können Sie Ihre Schule ab Mitte November bis zum 1. April bei business@school bewerben: Zur Schulbewerbung