„EasyGreen“ – betreutes Urban Gardening mit Komplettpaketen inklusive App

„In der Mailänder Innenstadt gibt es so viele kleine Balkone – aber es fehlt schon ein bisschen Grün“, berichtet Federico Reiter. Daran lässt sich etwas ändern. „EasyGreen“ bringt das Urban-Gardening-Konzept auf jeden Balkon. Mit saisonalen Saatgut-Sets und Anleitung via App können auch Städter ihren eigenen kleinen Garten pflanzen. Mit dieser Idee gewann das Team der Deutschen Schule Mailand die business@school International Finals in Wien.

Mit dem Urban-Gardening-Konzept „EasyGreen“ setzten sich Rebecca Brambilla (17), Alessandro Legnani (16), Letizia Marocchino (16), Federico Reiter (16), Beatrice Romeo (16), Teamsprecher Leonardo Strada (17) und Niklas Weinstok (16) von der Deutschen Schule Mailand bei den International Finals am Theresianum in Wien durch. Die sieben Schülerinnen und Schüler konnten damit bereits den zweiten Sieg in Folge für die Deutsche Schule Mailand einheimsen. Die Idee für das Konzept: eine Eingebung. „Als ich auf unserem Balkon war, dachte ich mir: Der ist schon ein bisschen leer. Etwas Bepflanzung würde ihm gut stehen“, erzählt Federico Reiter.

Mit der Idee greift das Team gleich zwei aktuelle Megatrends auf: gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit. Kunden erhalten jede Saison unterschiedliche Saatgut-Sets, im Frühling zum Beispiel Erbsen, Salat, Frühlingszwiebeln, Kapuzinerkresse, Paprika und Schnittlauch. Bei „EasyGreen“ wird aber neben der Lieferung von Saatgut, Erde und Zubehör auch in Tutorials und via App zur richtigen Pflege angeleitet. So können auch Pflanzenliebhaber ohne grünen Daumen bald ihre selbst angebauten Gemüse- und Kräutersorten ernten.

In seine Präsentation startete das Team, passend gekleidet in weiße T-Shirts mit grünem „EasyGreen“-Aufdruck, mit einem kurzen Produktvideo – ein sehr passender und anschaulicher Einstieg, wie die Jury befand. Neben einer gut strukturierten Marktanalyse überzeugten die Schülerinnen und Schüler besonders durch ihren fundierten Weitblick: Neben dem klassischen Produkt wurden auch Video-Tutorials, Zubehör und weitere Möglichkeiten des Wachstums berücksichtigt.

Teams aus Wien und Pogradec auf drei zweiten Plätzen

Neben dem Siegerteam aus Mailand beeindruckten auch die weiteren Teams der Hauptrunde die Jury mit ihren auf Englisch gehaltenen Präsentationen. Den zweiten Platz teilen sich zwei Teams aus Wien und eines aus Pogradec.

  • Das Team vom Döblinger Gymnasium aus Wien stellte den K.o.-Tropfen-Test „SecretSafety“ vor. Bei der Idee von Sarah Dornhofer (15), Moritz Mitterlehner (16), Anna Walther (16) und Teamsprecherin Margaritha Wanker (16) fungiert ein Strohhalm als Pipette mit Testflüssigkeit. Besonders das Direktmarketing innerhalb der eigenen Peergroup überzeugte die Jury.
  • Das Team des Theresianums aus Wien präsentierte „StrapWear“, ein Tragegeschirr mit Tasche für Krückenläufer, das aus alten Sicherheitsgurten hergestellt wird. Damit wollen Paul Brandstetter (16), Niko Brodey (17), Shayan Shams (17) und Teamsprecher Jakob Wolfram (17) besonders älteren Menschen das Leben erleichtern. Die Schüler hatten für ihr Produkt bereits eine vielversprechende Kooperation abgeschlossen, wie die Jury lobend hervorhob.
  • Antonio Bozda (17), Hemba Hyke (16), Marina Koti (17) und Teamsprecher Llazar Shkurti (17) von der Muharrem Çollaku High School aus Pogradec in Albanien haben „VisionaryBee“ entwickelt, Hautpflegeprodukte mit Bienenwachs und Honig ohne Konservierungsstoffe. Die Rezepte dafür gehen auf eine alte albanische Familientradition zurück. In seiner Präsentation zeigte das Team einen umfassenden Überblick über die Distributionskanäle und eine wohlüberlegte Wettbewerbs­analyse.
 
 
 
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